Geschäftsbericht 2017
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Vermögens- und Finanzlage 

Die Bilanzsumme erhöhte sich um 1,6 Mio. Euro auf 50,5 Mio. Euro (Vorjahr: 48,9 Mio. Euro). 

Auf der Aktivseite sanken durch planmäßige Abschreibungen die immateriellen Vermögensgegenstände und das Sachanlagevermögen um 0,6 Mio. Euro auf 16,4 Mio. Euro (Vorjahr: 17,0 Mio. Euro). Die Finanzanlagen veränderten sich gegenüber dem Vorjahr um über 0,5 Mio. Euro und stiegen auf 12,8 Mio. Euro (Vorjahr:12,2 Mio. Euro). 

Das Umlaufvermögen erhöhte sich im Saldo um 1,6 Mio. Euro, insbesondere geprägt durch die Erhöhung des Guthabens bei Kreditinstituten um 2,7 Mio. Euro bei gleichzeitiger Verringerung der Wertpapierpositionen. 

Auf der Passivseite wirkte sich im Wesentlichen der Anstieg des Eigenkapitals um 1,2 Mio. Euro und der Verbindlichkeiten um 0,4 Mio. Euro bei gleichzeitiger Konstanz der Rückstellungen aus. 

Das Eigenkapital stieg auf 37,6 Mio. Euro (Vorjahr: 36,4 Mio. Euro). Dies ist vollständig auf den Jahresüberschuss in Höhe von 1,2 Mio. Euro zurückzuführen. Die Eigenkapitalquote bertrug zum Bilanzstichtag 74,5 % (Vorjahr: 74,3 %). 

Mit liquiden Mitteln (einschließlich kurzfristig realisierbarer Wertpapiere) in Höhe von 10,9 Mio. Euro (Vorjahr: 9,7 Mio. Euro) besteht eine nach wie vor solide finanzielle Basis. Das langfristig gebundene Anlagevermögen ist weiterhin vollständig durch Eigenkapital gedeckt. 

Für das Geschäftsjahr 2017 ergab sich ein Cashflow aus laufender Geschäftstätigkeit (inklusive Erträgen aus Ergebnisabführungen und Beteiligungen) in Höhe von 3,9 Mio. Euro (Vorjahr: 3,7 Mio. Euro). 

Die Investitionssumme (ohne Finanzanlagen) erhöhte sich um 0,5 Mio. Euro auf 2,3 Mio. Euro (Vorjahr: 1,7 Mio. Euro), wobei der Schwerpunkt der Investitionstätigkeit des abgeschlossenen Geschäftsjahres erneut in der Weiterentwicklung einzelner Module unserer Redaktions- und ERP-Systeme, dem Ausbau des Bildportals, dem Kauf einer Social-Media-Monitoring-Software und in Ersatzbeschaffungen der Betriebs- und Geschäftsausstattung lag. 

4. Finanzielle und nichtfinanzielle Leistungsindikatoren 

Entlang unserer Unternehmensstrategie wurden das interne Steuerungssystem ausgerichtet und geeignete Kontrollgrößen definiert. Die dpa unterscheidet dabei zwischen finanziellen und nichtfinanziellen Leistungsindikatoren. Zu den finanziellen Steuerungsgrößen gehören die nachhaltige Steigerung der Profitabilität und damit verbunden auch die Steigerung des Unternehmenswertes. Bei der Ertragskraft sind Umsatz und Gewinn die wichtigsten Ziel- und Steuerungsgrößen. 

Bei den nichtfinanziellen Leistungskennzahlen sind Daten wie die Entwicklung der Meldungsmengen in den Diensten entscheidende Steuerungsmerkmale. Auch stellt die Menge der ausgelieferten Meldungen einen wichtigen Indikator für die führende Rolle des Unternehmens am Markt dar. So blieb die Anzahl der Texte im Basisdienst (ohne redaktionellen Service) im Jahr 2017 mit 208.000 (Vorjahr: 209.000) auf konstant hohem Niveau. 

Eine weitere wichtige Kontrollgröße ist die Qualitätssicherung der Meldungserstellung und die daraus ableitbare Fehlerrate. Im Rahmen der jährlich anstehenden Revision hat sich 2017 erstmals ein externer Revisor mit der prozessorientierten Überprüfung der Qualitäts­sicherung befasst und diese in den untersuchten Bereichen als sehr gut bewertet.  

Unter Berücksichtigung der hohen Anzahl an Veröffentlichungen ist die Fehlerrate im Mehrjahresvergleich zwar leicht angestiegen, aber dennoch als sehr gering eingestuft worden.